Domlindenfest - das siebente

Die Bürgerinitiative für den grünen Domplatz konnte auch zum siebenten Domlindenfest wieder zahlreiche Gäste unter der Lindenallee zwischen vielen bunten Ständen begrüßen und sich über einen deutlichen Besucherrekord freuen. Das 200jährige Bestehen der Lindenallee war ein besonderer Anlass zum feiern! Es wurde wieder gebummelt und geschaut, der Musik gelauscht und den jungen Fahrradkünstlern des Naumburger Sportvereins 1951 e. V. und den Judokas von den Saalebären des SV Blau-Weiß Bad Kösen und dem SV Friesen Naumburg begeistert applaudiert, die mit ihren Auftritten das Fest bereicherten. Eine spontane Tanzeinlage gab die Stimmung zutreffend wieder. Wahrscheinlich erstmals seit über 150 Jahren plätscherte für einige Stunden auch wieder frisches Wasser aus einer improvisierten Fontäne im steinernen Trog des sog. Simsonbrunnens.

Die vielseitigen Angebote für groß und klein fanden wieder regen Zuspruch: Von Hüpfburg bis Büchermarkt, von Blasmusik bis Irish Folk von den Publiners und von veganen Spezialitäten bis zum Kuchenbasar war für jeden etwas dabei. Auch Grafiken, Plastiken und Bilder mehrerer bekannter Künstler aus unserer Region bereicherten wie jedes Jahr unser Fest. Die Initiative bedankt sich vor allem ganz herzlich bei den zahlreichen fleißigen Helfern, ohne die das Fest nicht möglich gewesen wäre, für deren außerordentlichen und unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz. Weiter gilt dem Bündnis für Familie Naumburg und der Stadt Naumburg, die das Fest wieder mit Mobiliar und einer Zuwendung unterstützt haben, ein besonderes Dankeschön.

Durch die Spendenbereitschaft der Besucher und die finanzielle Beteiligung der Stadt Naumburg kann jetzt nach der Pflege der vier neu gepflanzten Linden und der Neuanlage und Einfassung einer Grünfläche das nächste große Projekt in Angriff genommen werden: Die Sanierung des etwa 170 Jahre alten steinernen Bottichs des sog. Simsonbrunnens steht an. Dazu wurden Ideen gesammelt; die Ergebnisse eines Malwettbewerbes für die Kinder werden begutachtet und mit Preisen bedacht.

Wir danken sehr herzlich den Musikern, die für den guten Zweck auf ihre Gage verzichtet haben, dem Weinkeller Frank Weigel, Frau Rühlemann aus Bendorf, der Taverne zum 11. Gebot, dem Bistro Pimpinelle-Suppenkelle, dem indischen Restaurant Taj Mahal, der Galerie Görl, dem Spielzeuggeschäft „Spielzeit“, der Gärtnerei Fischer und der Werbeagentur herrkirsten.de für ihre großzügige und freundliche Unterstützung.